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FAQ

zur Übersetzung

 

  1. Woher kommt der Name »Hoffnung für alle«?
    »Bibel« ist ursprünglich ein griechisches Wort. Es bedeutet »Buch«. Und das ist auch richtig: Die Bibel ist das Buch schlechthin. Sie ist Gottes Botschaft an uns Menschen. Da jedoch immer weniger Leser ihre Herkunft und ihren Inhalt kennen, schien es uns wichtig, der Bibel einen konkreteren Titel zu geben. Manche Übersetzungen machen das, indem sie den Übersetzer nennen, wie zum Beispiel die »Luther-Bibel«. Andere bezeichnen die Bibel nach dem Ort, wo sie übersetzt wurde, so etwa die »Zürcher-Bibel«. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, der Bibel einen sinnvollen Titel zu geben. Wir haben uns für eine Kurzzusammenfassung ihres zentralen Inhalts entschieden: Die ganze Bibel zeugt von Jesus. Er ist der Messias, der Sohn Gottes, der den Menschen Rettung bringt. Daher ist die Bibel eine »Hoffnung für alle«.
  2. Welche Texte liegen der »Hoffnung für alle« zugrunde?
    Die Bibel »Hoffnung für alle« wurde im Alten Testament direkt aus dem Hebräischen und Aramäischen, im Neuen Testament aus dem Griechischen übersetzt. Ausgangstext im Alten Testament war die Biblia Hebraica Stuttgartensia und, soweit schon erhalten, die Biblia Hebraica Quinta. Der Grundtext für das Neue Testament war das Novum Testamentum Graece von Nestle-Aland in der 27. und 28. Auflage.
  3. Nach welcher Methode wurde der Grundtext übersetzt?
    Die »Hoffnung für alle« gehört zu den sogenannten »kommunikativen« oder »dynamisch-äquivalenten« Bibelübersetzungen. Sie orientiert sich nicht an der Form des Ausgangstextes, sondern bemüht sich um eine sinntreue Wiedergabe.
  4. Kommunikativen Bibelübersetzungen wird oft vorgehalten, dass sie den Ausgangstext zu stark interpretieren. Was ist davon zu halten?
    Wir können nichts lesen, ohne das Gelesene zu interpretieren. Selbst wer den Bibeltext in der Originalsprache liest, kommt nicht um eine Deutung herum. Das gilt erst recht für Übersetzungen, und zwar unabhängig davon, ob der Originaltext wörtlich oder dynamisch-äquivalent übersetzt wurde. Selbst die wörtlichste Bibelübersetzung wird in dem Moment kommunikativ, wo man sie zu verstehen versucht. Das bedeutet aber nicht, dass deshalb alles relativ ist. Die Grundaussage der Schrift ist klar genug, dass sie für unsere Rettung und unser Leben ein sicheres Fundament ist.
  5. Welche Übersetzung ist besser – eine wörtliche oder eine sinntreue?
    In der Bibel selbst finden wir Beispiele für beides: Es gibt im Neuen Testament Zitate aus dem Alten Testament, die wörtlich übersetzt wurden, und andere, die kommunikativ wiedergegeben werden. In dem Sinne ist nicht das eine richtig und das andere falsch. Die Wahl der Bibelübersetzung hängt davon ab, zu welchem Zweck man sie braucht. Wörtliche Übersetzungen widerspiegeln die ursprüngliche Textstruktur und den hebräischen, aramäischen oder griechischen Wortgebrauch klarer, während kommunikative Übersetzungen den Wortsinn erhellen und durch ihre natürliche Sprache die Verständlichkeit fördern. Wir empfehlen deshalb, verschiedene Übersetzungen zu verwenden.
  6. Warum wurde die »Hoffnung für alle« schon mehrfach revidiert?
    Jede Bibelübersetzung, die in Gebrauch bleiben soll, benötigt in regelmäßigen Abständen eine Revision. Das hängt einerseits damit zusammen, dass sich die deutsche Sprache verändert. Andererseits gibt es immer mehr und bessere Hilfsmittel, um den Ausgangstext noch sorgfältiger zu erfassen. Dazu gehört nebst den neusten Kommentaren vor allem die wissenschaftliche Computersoftware, deren Funktionalität immer besser wird. Bibelprogramme wie zum Beispiel »Logos«, »Accordance«, »Bible Works« oder »Paratext« tragen wesentlich dazu bei, dass der Bibeltext heute konsequenter übersetzt werden kann, als das noch vor rund 30, 25 oder auch noch vor 15 Jahren der Fall war. 1983 erschien die Erstausgabe des Neuen Testaments der »Hoffnung für alle«. 1996 kam das Alte Testament dazu. Von 1996 bis 2002 wurde das Neue Testament zum ersten Mal revidiert. Während der gesamten zweiten Revision der »Hoffnung für alle«, die diesmal auch die Texte des Alten Testaments beinhaltete, konnten wir von diesen optimierten Bedingungen profitieren.
  7. Woran erkenne ich, dass ich die neuste Ausgabe habe?
    Die neu revidierte »Hoffnung für alle« erkennt man einerseits an ihrem Erscheinungsjahr (© 2015) im Impressum des Textes, anderseits am neuen Logo, das seit 2015 auf jedem Cover der Bibel abgedruckt wird:

    Die neue Hoffnung für alle | einheitliches Design
  8. Warum fehlen im Alten Testament der »Hoffnung für alle« einige Bücher, die in anderen Bibeln wie zum Beispiel in der »Einheitsübersetzung« und in der »Guten-Nachricht-Bibel« vorkommen?
    Die »Hoffnung für alle« steht in reformatorischer Tradition und beinhaltet deshalb nur die Schriften des Alten Testaments, die schon im jüdischen Kanon enthalten waren. Die sogenannten »Apokryphen« (auch »deuterokanonische Schriften« genannt) gehören nicht dazu. In katholischen oder ökumenischen Bibelübersetzungen werden die Apokryphen aufgrund ihrer langen Traditionsgeschichte mitabgedruckt.
  9. Wem gehört die »Hoffnung für alle«?
    Die Botschaft der Bibel kommt von Gott. In dem Sinne gehört die Bibel ihm. Trotzdem braucht Gott menschliche Verwalter. Im Falle der »Hoffnung für alle« sind dies Biblica und der Fontis-Verlag. Biblica besitzt das Copyright. Der Fontis-Verlag ist als enger Partner von Biblica verantwortlich für die wissenschaftliche Betreuung, die konsequente Weiterentwicklung und den Vertrieb der Bibel. Infos zu Abdruckgenehmigungen finden sich hier.